Die Mondphasen

mondphasen

Was hat der Mond auf der Homepage eines Uhrmachermeisters zu suchen, werden sich einige fragen.
Nun der Mond hat eine ganze Menge mit der „Zeit“ zu tun. Er gab dem Monat seinen Namen und auch ein Wochentag ist in den meisten Sprachen nach ihm benannt. Früher als sich die Menschen noch mehr an der Natur orientierten, konnten sie noch vieles aus ihm herauszulesen. So wurden bestimmte Kräuter und Pflanzen nur während einer bestimmten Phase des Mondes gesät und geerntet. Oder man wusste, dass im Winter, bei klaren Vollmondnächten, besonders strenger Frost zu erwarten war. Aber auch heute noch fasziniert der Mond viele Menschen. Gerade dem Vollmond wird eine besondere Wirkung auf uns Erdenbürgern nachgesagt.

Der Mond umkreist die Erde in einer durchschnittlichen Entfernung von 384.400 km. Steht die Erde zwischen Sonne und Mond, so sehen wir ihn als Vollmond, da sie ihn von der gegenüberliegenden Seite voll anstrahlt. Selten jedoch trifft es zu, dass Sonne Erde und Mond exakt eine Linie bilden. Geschieht dies jedoch, taucht der Mond in den Erdschatten und wir können eine Mondfinsternis bewundern. Noch seltener ist das Schauspiel einer Sonnenfinsternis. Hierzu muss sich der Mond genau zwischen Erde und Sonne schieben.
Der Mond umkreist die Erde relativ langsam, er benötigt dafür 27,3 Tage. Da sich die Erde in dieser Zeit auch auf Ihrer Bahn um die Sonne weiterbewegt scheint es uns als brauche er 29,5 Tage dazu, das entspricht genau der Zeit von einem Neumond zum nächsten.

Nehmen Sie sich die Zeit und beobachten den Mond bei klarer Nacht mit einem guten Fernglas. Sie werden erstaunt und beeindruckt sein, wie viele Einzelheiten sie gerade auch bei Halbmond erkennen können.